Archiv für Februar 2012

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Chakos

29. Februar 2012

Der kleine Chakos ist schon einen Monat alt! Bei jedem Besuch bestaunen die Verwandten der Mutter seine Ähnlichkeit zu ihr, die Verwandten des Vaters seine Ähnlichkeit zu ihm. Also wurden Babyfotos verglichen und es hat sich gezeigt: Er ist ein Chakos!

Die Augen sind von ihr, die Ohren sind von ihm. Die Nase ist von ihr, das Kinn von ihm. Der Mund ist von beiden, die Hände auch.

Das sind bisher zwar nur Äußerlichkeiten, aber immerhin – stolze Eltern freuen sich über jedes Wiedererkennen im Kind. Wie es wohl mit dem Charakter wird…? Das wird wahrscheinlich nicht mehr so leicht zuzuordnen sein. Aber auch dann gilt: Eindeutigkeit ist nicht notwendig, Chakos-Sein ist wunderbar.

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Der Hermesbote

28. Februar 2012

Mein Hermesbote ist mir der liebste Paketzusteller aller Paketzustellerdienste. Er ist schon älter, halt lange weiße Haare und er ist immer hoch motiviert. In der Weihnachtszeit schon kam er schnell die Treppen hinaufgestampft – nicht so wie die anderen Kerle, die scheinbar absichtlich langsam gingen, damit ich ihnen viel entgegen laufen konnte. Doch ich lief niemandem entgegen. Mein Bauch verkomplizierte alle Treppensteigereien.

Als ich dem Hermesboten einmal doch entgegenkam, schüttelte er den Kopf. Er nannte mich beim Namen und sagte streng: “Ich kenne doch ihre Umstände…!” Auf einmal war ich nicht mehr nur eine Kundin, er war nicht mehr nur ein Paketzusteller, sondern eine Beziehung war entstanden. Ab diesem Tag freute ich mich immer besonders über Hermes-Paket. Sie wurden mir am komfortabelsten zugestellt – ganz ohne schlechtes Gewissen für die viele Treppensteigerei.

Als sich meine Umstände geändert hatten, wurden – ganz wie in der Weihnachtszeit – wieder vermehrt Pakete zugestellt. Als der Hermesbote das erste Mal nach Entbindung klingelte, lief ich ihm wieder eine halbe Treppe entgegen und verkündete ihm die frohe Botschaft! Es war bitter kalt draußen, der Hermesbote hatte Handschuhe an und seine Haare waren von Eiszapfen geziert. Ich fragte ihn, ob er mal schauen wolle? “Oh, wenn ich darf…”

Bei der nächsten Zustellung schenkte ich ihm eine Schokolade. Er wird sich wundern, was das alles soll – er tut doch nur seinen Job! Aber ich freue mich jedes Mal – das ist mir mindestens eine Schokolade wert!

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urgroßklein

26. Februar 2012

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alleine draußen

24. Februar 2012

Ich war das erste Mal seit langem alleine draußen. Ohne Bauch und ohne Baby – eine große Freiheit durchströmte mich. Entspannte Gelassenheit und Sorgenlosigkeit wippten bei jedem Schritt mit: Wenn ich jetzt stolpern oder angefahren werden würde, müsste ich mir für niemanden mit-Sorgen machen. Alleine draußen bin ich nur für mich verantwortlich.

Ich laufe durch die Straßen und merke, dass es sich anders anfühlt: Ich habe keinen Makel mehr, den man mir ansieht. Die Mutterschaft hat mich noch nicht so sehr gezeichnet, dass man sie mir im Vorübergehen aus dem Gesicht lesen könnte. Ich bin incognito unterwegs.

Meine Gedanken schweifen immer wieder nach Hause… Dort weiß ich mein Kind sicher behütet und kann daher guten Gewissens das Alleinsein genießen. Ich erfreue mich an meiner wiedererlangten Beweglichkeit. Ich frage mich, ob keinerder Ladenbesitzer und VerkäuferInnen sich an meinen “Umstand” erinnern kann. Ich bin gut gelaunt.

Nach zwei Stunden zehrt die Sehnsucht dennoch an mir und ich bin froh, dass ich alles erledigt habe und wieder zu Hause bin.

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Urin stinkt

23. Februar 2012

Heute las ist das Wort “Urinstinkt” und musste laut lachen über die darin enthaltene Wahrheit.

Ist es tatsächlich ein Urinstinkt, zu wissen, dass Urin stinkt? Soll dieser Urinstinkt uns davor abhalten, den stinkenden Urin zu trinken oder sonst wie zu verwenden?

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kleine große Liebe

12. Februar 2012

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ausgestattet

6. Februar 2012

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