
20 000
7. Februar 2011Es muss wohl am gestrigen Tage gewesen sein, als die 20 000er – Marke überschritten wurde! Hooray, Hooray!
Am 13.12. hatte ich euch gefragt: Wie soll dieses Ereignis gefeiert werden? Es gab damals leider (oder zum Glück?) nur einen Vorschlag: ein festlicher Blogbeitrag!
So denn danke ich meiner Bloggemeinde, die mich mit Klicks und Kommentaren jeden Tag aufs Neue zum Schreiben motiviert. Ich würde nun gerne mit euch eine große Torte anschneiden und auf chalog anstoßen, der/die/das immer größer und größer wird. Die Bloggemeinde mit ihren Kommentaren ist wie die liebe Verwandtschaft, die ihre Meinung nicht verschweigt und damit erst zum Gesamterlebnis beiträgt. Lasst euch die digitale Torte auf der Zunge zergehen, für jeden hat sie geschmacklich genau das zu bieten, was er/sie sich wünscht: Kokos, Schokolade, Früchte oder Nüsse – jeder ist der Fantasie eigener Herr.
Die ganze Welt sollte von chalog erfahren, daher bitte ich alle fleißigen Blogleserinnen und Blogleser, chalog jeweils in ihre kleine Welt hinauszutragen, damit wir schneller bei den 50 000 Klicks sind, als wir jetzt bei den 20 000 waren (denn für diese hat es seit dem ersten Beitrag auf chalog 474 Tage gebraucht).
Und somit wieder ein kleines interaktives Rätsel: In wie vielen Tagen wird der Besucherzähler 50 000 anzeigen?
wenn ich mir mühe gebe … morgen
realistisch würde ich 220 Tage sagen
Ich tippe auf fünfzig Tage.
Und füge hinzu:
die Schätzung-durch-Mittelwert funktioniert doch nur bei einer Zufallsverteilung um den ‘Wahren Wert’ – mit deinem Post ist es dafür zu spät
Ich schätze 450 Tage.
267 Tage?
Erstmal herzlichen Glückwunsch!!! Vielleicht solltest du zur (noch) weiteren Verbreitung auch selber twittern? Das Twitterversum ist schon recht groß und man liest es ja inzwischen fast auf jeder Seite: Follow us on twitter…PS: Im schätzen bin ich ganz schlecht;)
WUNDERVOLL!!! =)
ich schätze auf Grund des immer schnelleren verbreiteten Bekantheitsgrad auf 100 Tage!
Aber es kommt doch nicht auf die Zahl an – oder?
ein bisschen schon, sonst könnte ich ja auch Tagebuch schreiben oder einen nicht-öffentlichen Blog betreiben. Ich schreibe in der Hoffnung, dass viele Leute sich dafür interessieren (könnten). Aber ich schreibe auch, weil ich es gerne mache und weil ich mich auch darüber freue, wenn es wenigen Leuten gefällt, was ich mir so denke…
Hier geht es nur um die Zahl, Gisela. Wenn man genügend Antworten gesammelt hat, sollte mit der “Weisheit der Vielen” eine ziemlich exakte Schätzung der tatsächlichen Tage ermittelt werden.
Natürlich geht es nicht nur um die Zahl… aber auch. Vor allem: Glückwunsch! Moment! Wozu denn Glück wünschen, wenn Du es schon hast? Dann eben Gratulation!
Bei der Gelegenheit darf ich auf ein paar schöne Aspekte hinweisen, die mit Gratulation einhergehen (Habe ich bei http://www.hottopos.com/mirand6/anthropologie_und_formen_der_umg.htm gefunden):
“Gratuliere”
Jetzt wollen wir uns einer anderen Situation unseres Alltags zuwenden, nämlich die des Glückwunsches, indem wir versuchen, den ursprünglichen Sinn des Gratulierens wiederzufinden. Nach dem mittelalterlichen Gebrauch, werden wir auf die Etymologie achten.
Wenn wir die protokollare Bereiche des Formellen und der Bräuche des Gratulierens, wie die des portugiesischen “Parabéns” transzendieren (ebenso seine Zwillingsbrüder in anderen Sprachen: das spanische Enhorabuena!, das englische Congratulations!, das italienische Auguri!), erkennen wir, daß sie verschiedene und komplementäre Anzeichen des Rätsels des Daseins und des menschlichen Herzens in sich tragen.
Was bedeuten diese Formen genauer gesagt? Was genauer gesagt meint man, wenn man jemandem “gratuliert” oder “glückwünscht”, usw.? All diese Ausdrücke tragen in sich eine tiefe Bedeutung, die, sozusagen, dem “bloßen Auge” unsichtbar sind.
Fangen wir bei der spanischen Form an: Enhorabuena! heißt buchstäblich “in guter Stunde”. Enhorabuena weist daraufhin daß sich ein bestimmter Weg (die Jahre des Studiums, die sich in den Absolventen entfalteten, die harte Arbeit die hinter der Gründung eines neuen Betriebs steckt, usw.) in dem Moment, in dem man gratuliert und Glück wünscht, ans Ziel gelangt ist: dies ist die Stunde, enhorabuena!
Eben die Tatsache, daß es der Moment der Vollendung ist, wandelt sie in eine gute Stunde. Die Tradition der Alten spricht über “die Zeit eines jeden”, über “gute und schlechte Zeiten”. Aber die gute Stunde, die beste Zeit ist die der Vollendung des Vollzugs eines Werkes, des Ankommens ans Ziel, die Zeit des Endens, die besser ist als die, des Anfangens: “Melior est finis quam principium” (Prediger 7,8), sagt selbst die göttliche Weisheit.
Andererseits, drückt die englische Form, die auch im Deutschen und andere Sprachen vorkommt, congratulations, die mitgeteilte Freude über das Wohl des Anderen, mit dem wir uns mit-gratulieren, d.h. mit-freuen (to con-gratulate) aus.
Diese Gemeinschaft in der Freude wird uns auch durch die deponierte Form der lateinischen Verben gratulor e congratulor nahegelegt. Die deponierte Form zeigt uns, daß die im Verb beschriebene Handlung weder aktiv, noch passiv ist: sondern ist sie eine Handlung die von dem Subjekt durchgeführt wird, und die sich auf ihn selbst auswirkt. Das heißt, in diesem Fall, daß die Freude, die wir zum Ausdruck bringen, wenn wir jemandem gratulieren, an und für sich unsere eigene ist.
Das arabische mabruk erinnert uns an den Charakter des Segens dieser Gabe, wegen der wir jemanden gratulieren.
Durch die portugiesische, warmherzige Form des “Parabéns!” drücken wir gerade dies aus: den Wunsch, daß das erworbene Glück, daß das angelangte Ziel “zum Besten” Nutz kommt. Denn, jedes erhaltene Wohl (die Gabe des Lebens, des Geldes oder dem Erwerb eines Diploms) kann, wie jeder weiß, “fürs Gute” oder “Böse” benutzt werden.
Das italienische auguri, auguri tanti! besagt (oder nimmt es zum Anlaß), daß dieses gefeierte Gute nur eine Ankündigung, eine Vorbildung, ein Vorbote ist, von anderen noch größeren Gütern, die vor uns liegen.
Schön, wie sich diese Gratulation auffächert und immer reicher wird!
Da fällt für uns Gratulanten gleich auch ein bisschen ab
Die 30.000 rücken in Reichweite
Juchei! Aber die 50 000 sind ja das eigentliche Ziel…
Der Weg ist das Ziel