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Frankfurter Würstchen

27. Mai 2012

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Frankfurt hat Angst

16. Mai 2012

Ziel war, Banker an ihrem Weg zur Arbeit zu behindern. Europaweite Aktionstage sollten über das lange Wochenende im Frankfurter Bankenviertel stattfinden. Blockupy. Die Stadt hat die Demonstration verboten. Menschen aus der ganzen Welt haben gegen dieses Verbot unterschrieben, Die Linke hat am Verwaltungsgericht geklagt. Das Verwaltungsgericht hat das Verbot bestätigt. Nächstes Ziel: Karlsruhe.

Die Demonstranten werden trotzdem kommen. Und sie haben ihr Ziel schon erreicht: Banken schließen ihre Filialen vom 16. – 20. Mai, selbst außerhalb des Bankenviertels. Unter den vielen Demonstranten werden einige Gewalttätige erwartet. Ich hoffe, dass diese sich nicht austoben können und die Mehrheit der friedlichen Demonstranten ihre Forderungen kundgeben können!

Bei der letzten Anti-Kapitalismus-Demo hat die Frankfurter Innenstadt unter Fensterscheiben-Einwürfen und Teer-Farb-Bomben leiden müssen – sogar in Bockenheim wurden das Reformhaus, Douglas, dm, T-Mobile und Alnatura beschädigt. Douglas und das Reformhaus haben den Schaden bereits beseitigt.

Die Erfahrungen dieser Ausschreitungen begründen die Angst der Stadt. Sie zieht sich sogar bis an die Universität: Die Uni bleibt geschlossen, selbst Sportangebote werden von heute bis einschließlich Sonntag nicht stattfinden. Auch werden U- und S-Bahnhöfe in der Innenstadt vorübergehend geschlossen.

Ist die Angst berechtigt?

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no news are no news

8. Mai 2012

Ich erinnere mich noch an die letzten Schwangerschaftstage – es wurde nervig: Immer wieder die gleiche Frage “Ist es schon da…?”. Nun sind Freunde in der gleichen Periode und ich muss gestehen: Jeden Tag frage ich mich “ist es schon da…?”.

Dieser Perspektivwechsel erhellt alles: Während die Schwangeren denken: “Wenn wir uns nicht melden, ist doch klar, dass nichts neues passiert ist”, denken die Freunde: “Vielleicht melden sie sich nicht, weil sie so eingebunden sind mit dem neuen kleinen Menschen.” Endlich habe ich es verstanden!

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Ernährung

5. Mai 2012

Wer ist eigentlich auf die komische Idee gekommen, den Mann als Ernährer zu titulieren?

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Bereicherung

4. Mai 2012

Kinder seien eine Bereicherung, hört man oft. Ich bin der Sache auf den Grund gegangen und kann das bestätigen. Ich habe sogar eine Erklärung:

Zum einen ist das eigene Kind eine Person, die die Eltern lieben. Eine Person, die sie bedingungslos lieben können. Das will schon was heißen, denn es gibt wenige Menschen, die solche Liebe annehmen und wenig Möglichkeiten, solche Liebe zu schenken. Da man sein eigenes Kind liebt, ist es immer schön, mit ihm zusammenzusein. Man kann es streicheln und küssen soviel man will – eine echte Bereicherung!

Zum anderen lächelt man Kinder intuitiv gerne und oft an. Ich habe schon einmal ausgeführt, dass Lachen gesund ist und gut tut. Ist doch klar, dass Kinder eine Bereicherung sind, wenn sie zum Lachen animieren!

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Frühlingsputz

23. April 2012

Ich fasse es mal unter den Term “Frühlingsputz”. Im Moment ist meine To-Do-Liste wieder mal ellenlang – und es stehen sehr grundsätzliche Dinge drauf, die auch schon vor 4 oder 7 Monaten hätten erledigt werden und genauso gut noch 2 bis 19 Wochen warten können.

Heute Abend habe ich einen Punkt bearbeitet. Dabei entstand folgende Notiz:

C: 30 – 7 + 1

N: 13 – 2

WORUM GEHT’S?

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tmi

18. April 2012

Wieviel Persönlichkeitsrecht muss man seinem eigenen Kind gewähren?

Ich vermeide es bisher, Fotos, auf denen Chakos zu erkennen wäre, bei Facebook oder auf diesem Blog öffentlich zu stellen. Wenn ich meine Facebook-Kontakte so durchsuche, erfahre ich wenig über ihre Kinder, keine Fotos. Das gilt zumindest für die deutschen Freunde. Die Amerikaner gehen anders an die Sache heran! Auf dem ersten öffentlichen Foto hat das Kind noch blutig zu sein, dann folgen Auszüge aus dem ersten professionellen Fotoshooting oder Privataufnahmen des ersten Badeerlebnisses. Der Elternstolz wird auch gerne nackt präsentiert – das verschreckt vor allem, wenn die Babys hilflos und unzufrieden aussehen.

Zu all dem sage ich: T – M – I !!! Was in Amerika als Hinweis für zu viele Details beim Erzählen gilt (too much information!) und vor ausuferndem Fremdschämen bewahren soll, erhält mit der zusätzlichen visuellen Komponente jedoch eine neue Dimension: das Web2.0-TMI steht für: TOO MUCH INTIMACY. Einfach mal kommentieren, wenns zuviel wird! Irgendwie müssen die ja erfahren, dass sie zu weit gehen.

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Kinderlieder

17. April 2012

… hat man als Kind schon tausend Mal gehört, aber nie verstanden. Als Eltern muss man sie auf einmal singen. Stilldemenz und Auswendiglernen, das ist nicht immer unter einen Hut zu bringen – vor allem vom Vater nicht ;-) Doch dann fällt auf: Durch die Wortänderungen können manche Lieder sehr gewinnen!

Hier die modifizierten Zeilen aus dem Lied “Guten Abend, Gute Nacht” – wahre Kenner wissen, was im Original ersetzt wurde…

“wenn ich will”

“einen wunderschönen Baum”

“Schau in’s Traumparadies”

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Kochrezepte

31. März 2012

Nach Rezept kochen erfordert Disziplin und Vertrauen. Die Unerfahrenen müssen sich den Angaben fügen ohne kritisch nachzufragen. Das ist nicht immer leicht. Ich bin für Rezepte mit Begründungen! Dann passieren weniger Fehler und die Rezeptnutzerin lernt selber kochen (und denken).

So habe ich meine letzte Panna Cotta versaut, weil: Zum mit Gelantine angerührten und kaltgestellten Sahnehaufen gehört eine Fruchtsoße. Dafür sieht das Rezept vor, Pfirsiche einzukochen, um sie kalt werden zu lassen und dann zu pürieren. Da dachte ich mir: Wieso eigentlich kalt werden lassen? Warme Soße zu kalter Panna Cotta ist doch bestimmt noch leckerer! Doch als die warme Soße dann die kalte Panna Cotta zu umranden begann, wurde letztere ziemlich schnell wieder flüssig. Das muss einem doch gesagt werden!

Da lob ich mir die Anleitung, eine “gebundene” Soße herzustellen: Zu den Mengenangaben bezüglich Mehl, Butter und Milch steht am Ende: “Lassen Sie die Soße 15 Minuten köcheln, damit sich der Mehlgeschmack verliert.” Einverstanden!

Eine Sache sollte auch abgeschafft werden: Mengen in “groß” oder “klein” anzugeben. Woher soll ich wissen, was eine “große” Süßkartoffel ist, wenn ich zwei in einer Kiste geliefert bekommen habe – da ist doch kein Größenvergleich möglich! Ebenso wenig eindeutig ist die Angabe, 250g Linsen zu waschen (wie kriegt man das “schmutzig” gewordene Wasser wieder weg?) “in der doppelten Menge Wasser” zu kochen. 500g Wasser, oder das Doppelte davon, wie die Linsen Platz in ml einnehmen?

Hach, Kochen kann auch trotz bzw. wegen Rezept eine Herausforderung sein.

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U-Bahn-Fah’n

30. März 2012

In der U-Bahn kann man viel erleben. Man muss nur die Leute beobachten (natürlich so, dass die es nicht bemerken!) und ihnen zuhören. Meine letzte U-Bahn-Fahrt war ziemlich ergiebig, was das angeht. Zwei kleine Anekdoten:

Eine ganze Schulklasse ist unterwegs. Ein Mädchen sagt zu ihrer Freundin: “Boahr die U-Bahn ist ja voll schnell. Wie schnell muss dann ein ICE sein!!!”

Zwei Jungs, wahrscheinlich auf dem Heimweg aus der Schule. Der eine holt sein Apple-Smartphone mit Silberrand raus und ruft jemanden an. Ich bin schwer beeindruckt und denke mir, dass der Andere bestimmt neidisch ist und auch gerne ein Smartphone hätte. Gedacht – erstaunt: Der zweite holt auch sein Smartphone raus, LG, und wischt mit dem Finger gekonnt übers Display. Schon hat er Google geöffnet und tippt mit seinen kleinen Fingern auf der kleinen gedisplayten Tastatur in die Suchleiste: “plau schwarze fussball schuhe”.

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